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Frauen in der Bundeswehr

Seit dem 1. Januar 2001 hat die Bundeswehr ein anderes Gesicht: Den Frauen stehen seit diesem Zeitpunkt alle militärischen Verwendungen offen! Ausschlaggebend hierfür war ein Urteil des Europäischen Gerichtshofes vom 11. Januar 2000, das unter Verweis auf den Gleichheitsgrundsatz die Öffnung aller Verwendungen in den Streitkräften für Frauen forderte.

Die erste Hubschrauberpilotin, Katrin Dahlitz, steigt in den leichten Hubschrauber.

Erste Hubschrauberpilotin (Quelle: Bundeswehr/Eva Eisner)Größere Abbildung anzeigen

War es den Frauen bis dahin nur möglich, im Sanitätsdienst oder dem Militärmusikdienst Soldat zu werden, gibt es heute diese Beschränkung nicht mehr. Ob Panzerkommandant, Crewmitglied auf einem U-Boot oder auch Pilotin - Frauen können jetzt die gleichen Tätigkeiten anstreben wie ihre männlichen Kameraden.

Leutnantsbeförderung Truppen Heerestruppenkommando am 30. Juni 2006 auf Schloß Wilhelmsthal / Hessen. Auf dem Bild ist eine Soldatin seitlich von hinten im Profil zu sehen. Im Hintergrund sind Soldaten mit Truppenfahnen zu sehen.

Leutnantsbeförderung (Quelle: Bundeswehr/Dirk Bannert)Größere Abbildung anzeigen

Insgesamt dienen heute rund 17.000 Frauen – davon rund 2.500 als Offizier – in den Streitkräften der Bundeswehr. Das entspricht rund neun Prozent aller Berufs- und Zeitsoldaten. Im Sanitätsdienst liegt ihr Anteil bei rund 40 Prozent. Die übrigen Soldatinnen gehören dem Truppendienst, allgemeinen Fachdienst, militärfachlichen Dienst sowie dem Militärmusik- und Geoinformationsdienst an.

Eine Soldatin hilft vor dem Abmarsch einer anderen Soldatin bei der Aufnahme des Gepäcks.

Abmarsch (Quelle: Bundeswehr/Detmar Modes)Größere Abbildung anzeigen

Soldatinnen der Bundeswehr haben grundsätzlich gleiche Rechte und Pflichten wie ihre männlichen Kameraden. Sie werden nach identischen Kriterien geprüft, ausgebildet, verwendet, gefördert, befördert und besoldet.

Fragt man die männlichen Soldaten, was sich seit 2001 in der Bundeswehr verändert hat, antworten viele: "Der Ton ist freundlicher geworden!" Die Erfahrungen aus der Truppe belegen eine gute Aufnahme und Akzeptanz der Frauen im Soldatenstatus. Die Soldatinnen zeichnen sich durch hohe Motivation, großen Ehrgeiz und ausgeprägte Leistungsbereitschaft aus und legen großen Wert darauf, wie ihre männlichen Kameraden behandelt zu werden.

Ein weiblicher und ein männlicher Rekrut befüllen während der Geländeausbildung in Goslar die Magazine des Gewehrs G 36 mit Übungsmunition.

Geländeausbildung (Quelle: Bundeswehr/Detmar Modes)Größere Abbildung anzeigen

Langsam aber stetig wird sich der Anteil von Soldatinnen in der Bundeswehr erhöhen. Blickt man auf die langjährige Erfahrung verbündeter Streitkräfte, so wird deutlich: Das Potenzial ist noch lange nicht ausgeschöpft.

Langfristig soll ein Frauen-Anteil von 50 Prozent im Sanitätsdienst sowie von 15 Prozent in den allgemeinen Laufbahnen erreicht werden.

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Donnerstag, 17. April 2014

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